Quiet Storm the Rockband Rock`n Roll since 2008
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ERLÖS AUS 6. CHRISTMAS ROCK"Quiet Storm" spendet in Rieste an Osnabrücker Hospiz

 

 

 


 
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Für das Osnabrücker Hospiz nahm Ira Nolte (Mitte) 1000 Euro von (von links) Ulrike Bockhorst, Thomas Hirte, Burkhard Gingter, Ludger Walter, Willi Syrig und Sabine Syrig-Overbeck entgegen. Foto: Ilona EbenthalFür das Osnabrücker Hospiz nahm Ira Nolte (Mitte) 1000 Euro von (von links) Ulrike Bockhorst, Thomas Hirte, Burkhard Gingter, Ludger Walter, Willi Syrig und Sabine Syrig-Overbeck entgegen. Foto: Ilona EbenthalAnzeige

Rieste. Seit zehn Jahren gibt es die Band Quiet Storm. Sechs Männer aus Bramsche, Rieste und Neuenkirchen-Vörden, die sich in ihrer Freizeit der Rockmusik verschrieben haben. Zum sechsten Mal luden sie jetzt zum „Christmas-Rock“ ein und sammelten bei dem Benefiz-Konzert Spenden, dieses Mal für das Osnabrücker Hospiz.

Das rein private Konzert kurz vor Weihnachten, zu dem alle Freunde und Verwandten persönlich eingeladen werden, ist nunmehr Tradition der Band. Bei freiem Eintritt, freien Getränken und freier Verpflegung. Eine große Spendenbox wird aufgestellt, die jedes Jahr prall gefüllt ist. Band-Leader Burkhard Gingter stockte den Betrag ein wenig auf und kam so auf die Summe von 1000 Euro. Ein Umschlag mit einem Bündel Scheinen wurde im Probenraum der Band in der Garage von Burkhard Gingter und Ehefrau Ulrike Bockhorst in Rieste an die kaufmännische Leiterin des Osnabrücker Hospizvereins, Ira Nolte, übergeben.  

MC Canis als Tippgeber

Der Kontakt kam über den Bramscher Willi Syrig zustande. Er ist Mitglied beim MC Canis. Die Mitglieder des Motorradclubs sind mit den Bandmitgliedern befreundet und waren auch in diesem Jahr nahezu vollzählig beim Christmas-Rock in der Scheune des Lohnunternehmers André Schruttke, des Bruders von Band-Mitglied Ralf Werner dabei. Willi Syrig hatte die Arbeit des Hospizvereins aus nächster Nähe erlebt, da die Eltern seiner Ehefrau Sabine Syrig-Overbeck beide bis zu ihrem Tod dort betreut wurden. „Total klasse“ bewertete Willi Syrig tief beeindruckt die Leistung der Mitarbeiter. Mit diesem Spendenempfänger waren die Band-Mitglieder, zu denen außerdem Ludger Walter, Thomas Hirte, Mario Seeba und Sebastian Brinkmann gehören, natürlich sofort einverstanden. Ihnen sei wichtig, dass kleinere Organisationen in der Region unterstützt werden, betonte Burkhard Gingter. Er lobte die Spendenbereitschaft der rund 80 Konzertgäste und zeigte sich dankbar gegenüber den Sponsoren, zu denen auch das Getränkehaus Neuenkirchen und die Fleischwarenfabrik Dieter Hein in Hasbergen gehören.

Zum 6. Christmas-Rock hatten (von links) Mario Seeba, Burkhard Gingter, Ralf Werner, Sebastian Brinkmann, Thomas Hirte und Ludger Walter. Foto: Ulrike Bockhors
 

Wie eine große WG

Ira Nolte gab einen kurzen Überblick zur Arbeit des Vereins, der 1994 von Osnabrücker Bürgern gegründet wurde und inzwischen mehr als 2000 Mitglieder hat. Neben dem ambulanten Bereich, der ambulanten Pflege zu Hause und dem Kinderhospiz bietet der Verein 11 Gästezimmer an, die ganz bewusst so genannt werden. Die Räumlichkeiten hätten „überhaupt keinen Krankenhauscharakter“, sagte sie. In der großen Wohnküche fänden auch viele Feiern statt. „Das ist wie eine große WG“, erklärte sie. Zusätzlich würden die Angehörigen auch über den Tod ihrer Lieben hinaus weiter begleitet. Rund 120 ausgebildete ehrenamtliche Helfer stünden bereit, berichtete Ira Nolte weiter. Das stationäre Hospiz firmiert als GmbH. Die Kosten übernehmen inzwischen zu 95 Prozent die Krankenkassen. Für den Rest sind Spenden willkommen, wie die von Quiet Storm, über die sich Ira Nolte begeistert zeigte. „Wir ziehen alle den Hut vor eurer Arbeit“, meinte Burkhard Gingter.

Weitere Informationen unter www.quiet-storm-the-rockband.de und www.osnabruecker-hospiz.de.